Gebrauchs- und SchutzhundeVerein Raunheim e. V.
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Fährtenhundesport (FH)

Wer es etwas ruhiger angehen möchte, seinen Hund jedoch mit einer sinnvollen Tätigkeit geistig fordern möchte, kann sich auf das Fährtensuchen spezialisieren. Die auszuarbeitenden Fährten sind im Fährtenhundesport noch anspruchsvoller als beim Gebrauchshundesport. Dem Hund wird eine große Leistung abverlangt, die er in der Regel gerne erbringt, da Nasenarbeit eine sehr natürliche und ursprüngliche Beschäftigung für Hunde ist.

 

Voraussetzung zur Teilnahme an Fährtenhund-Prüfungen ist die erfolgreich abgelegte Begleithundeprüfung. Das Mindestalter des Hundes beträgt 18 Monate.

 

Bei der Fährtenhund-Prüfung wird in zwei Leistungsstufen (FH 1 und FH 2) unterschieden.

 

FH 1:

Die Fährte wird von einer anderen Person (Fremdfährte) gelegt. Sie beträgt etwa 1200 Schritte und besteht aus sieben Schenkeln sowie sechs Winkeln. Es werden vier Gegenstände ausgelegt. 30 Minuten nach dem Auslegen der Fährte legt eine weitere fremde Person eine Verleitungsfährte, die über die ursprüngliche Fährte führt. Die Wartezeit zwischen Legen und Absuchen der Fährte beträgt rund 180 Minuten. Das Team hat 30 Minuten Zeit, die Fährte auszuarbeiten.

 

FH 2:

Die Fährte wird von einer anderen Person (Fremdfährte) gelegt. Sie beträgt etwa 1800 Schritte und besteht aus acht Schenkeln sowie sieben Winkeln. Es werden sieben Gegenstände ausgelegt. Ca. 30 Minuten vor dem Suchen der Fährte legt eine weitere Person eine Verleitungsfährte über die ursprüngliche Fährte. Diese Verleitungsfährte kreuzt zwei Schenkel der ursprünglichen abzusuchenden Fährte. Die Wartezeit zwischen Legen und Absuchen der Fährte beträgt rund 180 Minuten. Das Team hat 45 Minuten Zeit, die Fährte auszuarbeiten.KAL

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